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Dürrekatastrophe Ostafrika



Dürrekatastrophe in Afrika
Dürrekatastrophe Ostafrika: Kein Sand von gestern!
   
Es ist die schwerste Katastrophe seit 50 Jahren. Dennoch, immer seltener hört man in Radio, Zeitung oder Fernsehen von der Dürre am Horn von Afrika. Ist ja auch schon längst vorbei – denken sich die Medien. Ganz im Gegenteil: Die Situation spitzt sich dramatisch zu. Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien, Kenia und Dschibuti fürchten um ihr Leben. Für viele gibt es eine Mahlzeit nur alle drei Tage, oft auch nur einmal in der Woche, denn durch den Wassermangel wächst nichts mehr und so gibt es auch immer weniger Essen. Kaufen kann kaum jemand was, denn die Lebensmittelpreise sind in den letzten Jahren rasant angestiegen. In der Diözese Marsarbit müssen die Menschen laut Misereor bis zu 60 km zur nächsten Wasserstelle gehen, da Brunnen und natürliche Wasserstellen längst ausgetrocknet sind. Da die noch vorhandenen meist voller Keime sind, nehmen gerade jetzt die Durchfallerkrankungen dramatisch zu.
 
 
Bislang hungern so über 10 Mio. Menschen, darunter sind besonders Kinder unter 5 Jahren unmittelbar bedroht.
In Nordkenia litt bislang jedes vierte Kind unter akuter Mangelernährung, in Somalia ist der Anteil deutlich höher. „Die Kinder leiden still und zahlen den höchsten Preis.“, so UNICEF-Nothilfe-Leiter für Südostafrika Robert Mc Carthy.
Am schwersten haben es wohl die Menschen in Somalia. Seit Ende der 1990er haben sich die meisten Hilfsorganisationen von dort zurückgezogen da Bürgerkriege und Terroristengruppen jegliche Hilfe erschweren. Letztere schrecken nicht einmal davor zurück, Hilfspakete gewaltsam abzufangen und für ihre Zwecke zu nutzen. Den Menschen in diesen Regionen bleibt dann meist nichts anderes übrig als das Land zu verlassen.
10 000 Flüchtlinge erreichen jede Woche das größte Flüchtlingslager der Welt: das meist überfüllte Dadaab. Ausgelegt ist es für rund 90 000 Menschen, aktuell findet man dort weit über 360 000 Menschen (Knapp viermal so viele) vor. Die Hilfsorganisationen versuchen ihr Bestes, die Helfer in Dadaab arbeiten 12-16 Stunden am Tag pausenlos durch und müssen dabei furchtbare Bilder verkraften. Auch UNICEF kümmert sich um Versorgungen und führt regelmäßig Impfprogramme durch, dennoch ist dies keine  Momentsituation, sondern wird Folgen über Jahre hinweg mit sich tragen, denn wenn jemand ein wenig Ernte aus seiner Landwirtschaft erhalten hat, hat er sie aus der Not heraus meist selbst vollständig verzehrt. Um von dem verhungerten Vieh, das – genauso wie das Saatgut für das nächste Jahr – das  erst einmal ersetzt werden muss ganz zu schweigen.





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Kommentar von:19.04.2012 um 10:35 (UTC)
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